| Netatalk compilieren |
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| Geschrieben von: Michael Grundmann | |
| Montag, 17. März 2008 10:05 | |
Netatalk Version 2.x - CompilierenDa sich zur altern 1.x-Version so vieles geändert hat, möchte ich heute endlich mal ein kleine Anleitung zur Version 2.x schreiben.
So jetzt ziehen wir uns als erstes die BerkeleyDB in der aktuellen Version und compilieren: cd /installs Jetzt die Linkereinstellungen in der /etc/ld.so.conf eintragen: Jetzt machen wir uns an die eigentliche Installation: Hier mal einige Optionen: `--prefix=/DIR` wählt den Installationsort (Default `/usr/local/`). `--sysconfdir=DIR` legt das Verzeichnis für die Konfigurationsdateien fest. `--enable-[redhat|suse|gentoo|cobalt|netbsd|debian]` installiert ein zur Distribution passendes Startskript. `--disable-shell-check` macht später auch das Anmelden von Nutzern möglich, die keine in `/etc/shells` definierte Login-Shell haben. `--with-cracklib=DICT` erzwingt die Verwendung komplexer Passwörter, wenn diese von Mac-Clients aus geändert werden sollten. `--with-message-dir=PATH` ermöglicht den reichlich umständlichen Versand von AFP-Messages an Mac-Clients `--enable-srvloc[=DIR]` sorgt für die Angabe eines Verzeichnisses mit den OpenSLP-Libraries, sollten diese nicht von `configure` selbst gefunden werden können (gilt sinngemäß auch für `--with-bdb`, `--with-pam` und `--with-ssl-dir`). `--with-cnid-$CNID-backend` sorgt für das Kompilieren des entsprechenden CNID-Backend. Auch wenn `./configure --help` hier (noch) viele Alternativen listet, sind nur `dbd`, `cdb` und für Spezialfälle (z. B. Freigabe von CDs - nur lesbares Volume) noch `last` sinnvoll. `--with-cnid-default-backend=$CNID` spart später Tipparbeit, da dies den Default für Konfigurationsdateien setzt. Empfehlung: `--with-cnid-default-backend=dbd`. `--with-spooldir=PATH` gibt das Verzeichnis für temporäre Spooldateien des `papd` vor, wenn dieser direkt Cups bedient. Default ist `$prefix /var`, also normalerweise `/usr/local /var/spool/netatalk/`. Die Konfig-Anpassungen können von der alten Anleitung übernommen werden. Was sich dort geändert hat sind die Einstellungen der papd.conf - hier kann cups jetzt direkt angesteuert werden. |
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| Aktualisiert ( Montag, 17. März 2008 10:07 ) |


